Tagesgeldkonto bei einer Direktbank
Viele Bankkunden schätzen zwar die ungeteilte Aufmerksamkeit, die sie durch ihren Bankberater erhalten, sind aber nicht länger bereit, sich mit zweitklassigen Konditionen und schlechten Angeboten in der Geldanlage zufrieden zu geben. Wenn Direktbanken dann noch mit sensationellen Zinsen auf Tagesgelder werben, steht für viele Menschen fest, dass die Zinsen die sie bei ihrer Hausbank erhalten eindeutig zu niedrig sind.
Trotz der enormen Unterschiede in der Konditionenstruktur wagen viele enttäuschte Bankkunden den Wechsel zur Direktbank nicht. Noch immer ist die Meinung, dass die Geldanlage bei kleineren Instituten zu unsicher sei, weit verbreitet. Das ist allerdings falsch. Die meisten deutschen Direktbanken sind vollwertige Mitglieder im Einlagensicherungsfonds, sodass die Gelder der Anleger zu 100% abgesichert sind.
Auch das Vorurteil, dass die Eröffnung und die Führung von einem Tagesgeldkonto bei einer Direktbank - wegen einer fehlenden Filialstruktur - schwierig sei, ist unbegründet. Die Konten können in der Regel bequem auf der Internetseite der Bank eröffnet werden. Zur Legitimation muss der Kunde lediglich einmalig eine Postfiliale aufsuchen. Die spätere Kontoführung erfolgt bequem per Internet, Telefon, Fax oder Brief. Viele Direktbanken unterhalten eine Servicehotline, welche auch bis in die späten Abendstunden erreichbar ist.
Ein Tagesgeldkonto bei einer Direktbank ist also sicherlich eine sehr gute Alternative zu mäßigen Angeboten der Hausbank. Der Anleger sollte die Chance auf eine, ein oder zwei Prozent, höhere Rendite auf keinen Fall ungenutzt lassen.