Sparen mit dem Sparbuch?

Die Deutschen sparen zwar sehr gerne Geld um Kapital zu bilden, allerdings sind viele von ihnen sich nicht bewusst, dass sie Sparprodukte nutzen, die keine optimale Rendite bringen. So greifen viele Sparer immer noch gerne auf das altbewährte, klassische Sparbuch zurück. Es gilt als solide und sicher. Eben genau das Richtige, zur planbaren Kapitalbildung.

Allerdings eignet sich das Sparbuch nur bedingt zum Sparen. Die Rendite liegt bei etwa 0,5 bis 1 Prozent im Jahr und ist damit absolut inakzeptabel. Tagesgeldkonten, die ein Mehr an Flexibilität bieten, warten oftmals mit einer Verzinsung von 4 oder 5 Prozent auf. Bei der historischen Inflation bleibt dem Sparer dann nichts übrig, vielmehr verliert das angesparte Kapital sogar an Kaufkraft. Daher sollten Anlagen bevorzugt werden, die eine höhere Verzinsung bieten.

Mit Sparplänen bindet sich der Kunde zwar relativ lange an ein Produkt, der Zinssatz ist allerdings fest und damit ist die Anlage gut planbar. Tagesgeldkonten eignen sich eher für Anleger, die flexibel bleiben wollen, aber nicht auf einen hohen Zins verzichten möchten. Allerdings besteht hier das Risiko, dass sich die Zinsen kurzfristig ändern und die Rendite sich dadurch verschlechtert.

Im Gegensatz zu Sparbüchern gibt es bei Tagesgeldkonten allerdings keine Kündigungsfrist, sodass das gesamte Kapital - und nicht nur 2.000 Euro monatlich - sofort und ohne Nachteile verfügt werden kann.