Wie wirken sich die unterschiedlichen Intervalle der Zinsgutschrift aus?

Bevor sich der Anleger für die Eröffnung von einem Tagesgeldkonto entscheidet, sollten nicht nur die Höhe der Zinsen berücksichtigt werden, sondern auch die Termine, an denen die Zinsen gezahlt werden. In der Regel gibt es drei verschiedene Möglichkeiten der Zinszahlung.

Entweder die Zinsen werden monatlich zu dem Guthaben ausgezahlt, oder einmal im Quartal, oder im ungünstigsten Fall nur einmal jährlich. Berechnet werden die Zinsen zwar immer taggenau, doch bringt eine monatliche Auszahlung der Zinsgutschrift beim Tagesgeldkonto durch den sogenannten Zinseszinseffekt letzten Endes über einen Vergleichszeitraum von einem Jahr die höchste Rendite.

Bei der Anlage von zum Beispiel 30.000 Euro stellt sich der erwähnte Sachverhalt wie folgt dar. Drei verschiedene Intervalle der Zinszahlung - bei einem gleichen Zinssatz von beispielsweise Beispiel 4,5% - bringen bei monatlicher Zinszahlung nach einem Jahr 1.378,20 Euro Zinsen, bei Zinsgutschrift pro Quartal 1.372,00 Euro und bei jährlicher Zinsgutschrift nur 1.350,00 Euro. Bei der monatlichen Zinsgutschrift beträgt die Rendite nach einem Jahr exakt 4,594 Prozent

Das Beispiel zeigt, dass der Unterschied zwischen der monatlichen, oder der quartalsweisen Zinsgutschrift, sehr gering ist und sich nur bei sehr großen Anlagebeträgen über einen längeren Zeitraum bemerkbar machen würde. Wer Gelder in dieser Größenordnung anlegt und das über einen längeren Zeitraum, der greift in der Regel auch auf andere noch besser verzinste Anlagemodelle mit Zinsgarantien zurück.

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