Was tun bei sinkenden Tagesgeldzinsen?
Derzeit ist die Verzinsung auf Tagesgeldkonten wirklich attraktiv, die Angebote differieren von drei Prozent bis zu sechs Prozent, je nach Anbieter. Einige der Anbieter von Tagesgeldkonten bieten ihre Zinsen sogar garantiert für Neukunden an. Manche fast ein Jahr lang. Gehen die Zinsen am Markt zurück, kann es durchaus möglich sein, dass die Zinsen auf Tagesgeldkonten den Marktbedingungen angepasst werden und etwas sinken.
Hier hat der Anleger dann noch immer die Möglichkeit, unter den Anbietern den zu wählen, der die höchsten Zinsen zahlt. Wer sich nicht anderweitig mit seiner Geldanlage binden möchte, weil das Gesparte auf dem Tagesgeldkonto absolut sicher untergebracht und zudem noch täglich verfügbar ist, der muss bei einem eventuellen Zinstief einfach abwarten. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Ansonsten muss eine andere Form der Geldanlage gewählt werden. Das Risiko bei Tagesgeld besteht eben darin, dass der Zins nicht fest ist.
Anders verhält es sich bei Festgeld oder bei Sparbriefen. Hier wird dem Sparer über den gewählten Anlagezeitraum der vereinbarte Zins garantiert, unabhängig davon, wie die Zinsschwankungen am Markt ausfallen. Der Nachteil dieser Geldanlagen ist jedoch, dass die Einlagen nicht verfügbar sind. Deshalb muss das Anlageziel des Einzelnen immer klar definiert sein. Zinsjäger, die ihr Geld nicht benötigen, sind bei sinkenden Tagesgeldzinsen mit Festgeld wahrscheinlich besser gestellt, verzichten allerdings auf die freie Verfügung.
Zurück zu Fragen und Antworten