Tagesgeld Festgeld Vergleich

Menschen, die viel Wert auf die Sicherheit ihres Geldes legen, investieren gerne in Festgelder bzw. in Tagesgelder. Die angelegten Summen sind in beiden Fällen zu 100% gesichert, Kursschwankungen müssen nicht befürchtet werden. Trotz dessen gibt es erhebliche Unterschiede zwischen einem Festgeld- und einem Tagesgeldkonto, die unbedingt beachtet werden sollten.

So sind Tagesgeldkonten zum einen täglich verfügbar, was auch jederzeitige Einzahlungen möglich macht. Dem gegenüber sind Festgeldkonten für einen vorher bezeichneten Zeitraum fest angelegt. Sowohl Verfügungen, als auch Einzahlungen, sind nach Abschluss des Festgeldes nicht mehr möglich.

Auch im Bereich der Zinszahlung existieren große Unterschiede. So sind die Zinsen der Tagesgeldkonten variabel, sie können sich also Veränderungen des Leitzinses der Europäischen Zentralbank anpassen. Bei Festgeldern hingegen wird ein über die Laufzeit unveränderlicher Zins vereinbart.

Gerade in Zeiten, in denen die Zinsen wieder sinken könnten, sind Festgelder daher eine gute Alternative, sofern das Geld für die vereinbarte Laufzeit entbehrt werden kann. Andererseits bieten Tagesgeldkonten oft derart hohe Zinssätze, dass es sich auch lohnt, das Konto längerfristig zu halten.

Auch werden die Zinsen beim Tagesgeld schon ab dem ersten Euro gezahlt. Dies hat vor allem dann einen Vorteil, wenn kleinere oder unregelmäßige Summen angelegt werden sollen.

Bei Festgeldern hingegen müssen Anleger immer einen Mindestanlagebetrag einzahlen, der je nach Anbieter zwischen 2.500 - 10.000 Euro liegen kann. Somit sind Festgelder also in erster Linie für höhere Geldbeträge gedacht.