Mit Tagesgeld persönliche Reserven bilden

Eine finanzielle Reserve ist in vielen Situationen unabdinglich. Egal, ob die Waschmaschine nicht mehr funktioniert, oder aber das Auto in die Werkstatt gebracht werden muss. In beiden Fällen sind zusätzliche Gelder notwendig, die nicht immer aus dem Haushaltsbudget entnommen werden können. Gut, wenn man dann auf Sparguthaben zurückgreifen kann.

Viele Anleger besitzen heute ein Sparbuch, vielfach wurde das Konto bereits bei der Geburt angelegt. Zwar waren diese Konten damals sehr begehrt, denn mit ihnen konnten hohe Zinsen erzielt werden, ohne dass das Geld für einen festen Zeitraum angelegt war. Heute sind Sparkonten jedoch nur noch gering verzinst und daher wenig lukrativ. Oftmals können Anleger nur noch 0,25-0,5% Zinsen erzielen.

Eine gute Alternative zum Sparbuch ist hingegen das Tagesgeldkonto. Ebenso wie auf dem Sparbuch, können hier entweder monatlich feste Beträge oder aber variable Einzahlungen getätigt werden. Vielfach erfolgt die Kontoführung online, sodass Überweisungen direkt von zu Hause aus veranlasst werden können. Das angesparte Guthaben kann dann für einen Urlaub, für Reparaturen oder sonstige Anschaffungen wieder ausgegeben werden. Da bei Tagesgeldkonten keine Kündigungsfristen einzuhalten sind, können hier auch größere Beträge angelegt werden.

Tagesgeldkonten werden dabei ähnlich wie Girokonten gehandhabt, lediglich der Zahlungsverkehr ist auf diesen Konten nicht möglich. Die Guthabenzinsen, die für das Vermögen auf den Konten gezahlt werden, werden je nach Anbieter entweder monatlich oder vierteljährlich dem Konto gutgeschrieben.