Welche Referenzkonten sind für Tagesgelder möglich?

Bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos werden Anleger immer auch nach einem Referenzkonto gefragt. Dieses Konto dient der Abwicklung von Auszahlungen, die so sicherer gemacht werden können. Auszahlungen sind bei einer Direktbank daher nur auf dieses Referenzkonto möglich, bei Filialbanken kann alternativ das Geld auch in bar am Schalter abgehoben werden.

Als Referenzkonto kann grundsätzlich jedes Girokonto angegeben werden, das in Deutschland geführt wird. Auch Sparkonten können vielfach als Referenzkonten angegeben werden, wobei sich diese Konten hierzu nicht eignen. Bei der Überweisung des Verfügungsbetrages müssten Kontoinhaber nämlich eine dreimonatige Kündigungsfrist einhalten, die schließlich durch die Eröffnung von Tagesgeldkonten umgangen werden soll.

Viele Anleger nutzen als Referenzkonto ihr eigenes Girokonto, welches auch für die Abwicklung der Gehaltszahlungen dient. Dies kann entweder bei der gleichen Bank oder bei einem fremden Institut geführt werden. So ist das Geld, welches vom Tagesgeldkonto transferiert wird, sofort entweder durch Abhebung per ec-Karte oder aber durch Überweisung verfügbar.

Bei einigen Banken wird das Tagesgeldkonto heute nur noch zusammen mit der Eröffnung eines Girokontos angeboten. Dieses Girokonto ist dabei kostenfrei, Mindestguthaben oder Mindesteingänge sind nicht notwendig. Anleger, die ohnehin ein kostenfreies Girokonto gesucht haben, können diese Angebote natürlich nutzen. Andernfalls sollte ein Tagesgeldkonto gesucht werden, bei dem das Referenzkonto auch bei einem Fremdinstitut geführt werden kann. So muss das Girokonto nicht extra verlegt werden.